Fachjournalismus Religion
Antisemitismus, Religionsfreiheit oder Sonntagsschutz: Religionen sind ein wichtiges Thema. Mit der bundesweit einzigen Weiterbildung "Fachjournalismus Religion" qualifiziert das ifp Medienprofis für eine kompetente Berichterstattung in pluralen Gesellschaften.
Warum diese Ausbildung?
Die religiöse und weltanschauliche Vielfalt in Deutschland wächst. Deswegen brauchen Redaktionen Journalist*innen, die sich auskennen. Fachjournalist*innen, die ein Netzwerk wichtiger und interessanter Gesprächspartner*innen haben. In unserer berufsbegleitenden Weiterbildung vermitteln renommierte Wissenschaftler*innen interdisziplinäres Fachwissen. Wir treffen Geistliche und Interessenvertreter. Wir besuchen Synagogen, Kirchen, Moscheen oder Tempel. Politiker*innen stehen Rede und Antwort zu den Gesetzen, die das religiöse Leben regeln. Zudem sprechen wir mit erfahrenen Religionsjournalist*innen. Interessierte können sich gern vormerken lassen.
Voraussetzungen
- fest angestellte und freiberufliche Journalist*innen
- Die Weiterbildung richtet sich an alle, die ihr Fachwissen erweitern oder sich einen neuen Themenschwerpunkt aufbauen wollen.
Ablauf der Weiterbildung
- Der zweite Durchgang endete im Sommer 2026. Interessiert an einer möglichen Neuauflage der Weiterbildung? Lassen Sie sich gern unverbindlich vormerken.
- Fünf jeweils dreitägige Module, jeweils mittwochs bis freitags; die Seminare beginnen mittwochs um 16 Uhr und enden freitags um 13:30 Uhr
- Gesamte Dauer: anderthalb Jahre
- Ggf. sollen die Teilnehmenden vor den Modulen Gespräche vorbereiten und Texte lesen (geringer Zeitaufwand).
Zweiter Durchgang
Modul 1, 22.–24.01.2025, Berlin: Religion, Politik, Recht: Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet
Modul 2, 09.–11.07.2025, Münster: Weltanschauliche Pluralität: Religionen und das Ertragen der Vieldeutigkeit
Modul 3, 08.–10.10.2025, Frankfurt a. M.: Zugehörig oder ausgegrenzt: vom Leben religiöser Minderheiten in Deutschland
Modul 4, 28.–30.01.2026, Köln: Wir und die anderen: religiöse Konflikte und ihre politischen Folgen
Modul 5, 24.–26.06.2026, München: Ideologische Bewegungen und Verschwörungstheorien: Religionen in der digitalen Moderne
Referent*innen
In der Reihe Fachjournalismus Religion unterrichten Wissenschaftler*innen, Expert*innen und Journalist*innen aus ganz Deutschland. Zum Beispiel:
Prof. Dina El Omari
Professur für Interkulturelle Religionspädagogik, Universität Münster, Münster
Prof. Fabian Wittreck
Leiter Institut für Öffentliches Recht und Politik, Universität Münster, Münster
Team
FAQs
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Voraussetzung ist eine journalistische Tätigkeit für Ressorts wie Politik, Kultur, Religion, Philosophie, Aktualität oder Regionales/Lokales.
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In den Modulen gibt es geballtes Wissen in kurzer Zeit. Der „Fachjournalismus Religion“ kann ein Steinbruch für interessante Interviewpartner*innen und neue Themen sein. So lässt sich das eigene fachliche Netzwerk erweitern. Bereichernd ist sicherlich auch der Austausch mit den anderen Teilnehmenden.
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Die Reihe ist für Kolleg*innen aller Mediengattungen geeignet, egal ob Rundfunk, Print oder Digitales.
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Der Teilnahmebeitrag für den aktuellen Kurs 2025/2026 beläuft sich auf 3.950 Euro. Der Teilnahmebeitrag ist subventioniert. Im Preis sind sämtliche Kosten für Programm, Referent*innen, Tagungshaus, Übernachtung und Essen enthalten. Dieses Angebot ist nur möglich dank eines fünfstelligen Zuschusses durch den ifp-Förderverein.
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Wir bestätigen die Teilnahme an der Weiterbildung mit einem Zertifikat.
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Der zeitliche Aufwand sind fünf dreitägige Module an verschiedenen Orten innerhalb von eineinhalb Jahren. Zusätzlich entsteht ggf. ein geringer zeitlicher Aufwand für das Lesen von Texten vor den Modulen. Es gibt im Rahmen der Weiterbildung keine Prüfungsarbeit oder ähnliches.